14. Mai 2007

Das kann ja heiter werden...



Erfolgreiche GEC-Premiere für die Triumph Daytona 675 in Magny-Cours (Alle Fotos: sportbilder-event.de)

Märchenhaft schöner Saisonstart für PS-LSL und die Triumph Daytona 675. In der Besetzung Thomas Rothmund und Thomas Stoll stürmt das Freudenstädter Team gleich im ersten von insgesamt sieben Läufen zum diesjährigen German Endurance Cup (GEC) zu einem souveränen Klassensieg. Am Ende des Vierstunden-Rennen hatte die beiden Routiniers satte zwei Runden Vorsprung auf die Zweitplatzierten. Im Gesamtklassement landeten sie auf einem beachtlichen 9. Rang.


Thomas Rothmund unterwegs mit seiner neue Geliebten: Triumph Daytona 675

Nach zwei sehr erfolgreichen GEC-Jahren in der Superbike-Klasse kehrt das Freudenstädter PS-LSL-Rennteam nun dorthin zurück, wo vor knapp zehn Jahren alles begann: zu den kleineren Supersportlern. Eine große Umstellung für beide Fahrer. Vor allem für Thomas Stoll, der vor dem Rennen in Frankreich noch überhaupt keinen Meter mit der kleinen Triumph Daytona 675 gefahren war. Getreu seiner Devise "Ich fahre das, was der Teamchef mir hinstellt" ergab sich Stoll seinem Schicksal und freundete sich erstaunlich schnell mit der kleinen Engländerin an. Im Training hielten sich die Herren Stoll und Rothmund noch vornehm zurück und konzentrierten sich nicht auf Bestzeiten. Es ging schlicht darum, den Dreizylinder besser zu verstehen.


Im Rennen lief's dann von Beginn an wie geschmiert. Von einer eher diskreten Startposition aus ackerte sich das Team durchs sehr gut gefüllte Fahrerfeld. Wenig verwunderlich, denn unsere Helden fanden im Training eine optimale Einstellung für das Öhlins-Fahrwerk und schonten damit die wundervollen Bridgestone BT002-Rennreifen. "Keine Frage, die Bridgestone-Reifen waren mal wieder der Schlüssel zum Erfolg", kommentiert Rothmund diesen glücklichen Umstand. Während alle direkten Konkurrenten mindestens einmal den hinteren Reifen wechseln mussten, waren die beiden Youngtimer sagenhafte vier Stunden auf einem Satz Reifen unterwegs und kamen mit lediglich drei Boxenstopps aus. "Die Dinger lieferten konstanten Grip über die gesamte Renndistanz, da gab es überhaupt keinen Grund für einen Wechsel", sagt Rothmund.

Thomas Stoll, wie immer kampflustig und fix unterwegs. Die Umstellung auf die Triumph fiel dem Routinier sehr leicht.


Und dass, obwohl vor allem Thomas Stoll in seinen Turns in harte Zweikämpfe verwickelt war, um die Position der kleinen Triumph auch gegenüber den über 40 PS stärkeren 1000er-Vierzylinder zu behaupten. Dabei kristallisierte sich ein weiterer Vorteil der kleinen Triumph heraus: ihr überragendes Handling. "Damit können wir in den Ecken total extreme Linien wählen, die für die 1000er kaum möglich sind", erklärt Rothmund, "allerdings erfordert das Motorrad auch 100 Prozent Konzentration, wenn man konstant auf gute Rundenzeiten kommen will."

Dies alles stimmt sehr hoffnungsfroh auf den nächsten Streich der fidelen Ü40-Racing-Combo. Am Pfingstmontag steht bereits der nächste Höhepunkt auf dem prall gefüllten GEC-Terminplan: das Acht-Stunden-Rennen am Lausitzring. Hier gilt die vom Freudenstädter Motorradhändler Bobby Beck unterstütze Truppe nun als klarer Favorit in ihrer Klasse.

Vorher steht aber erst ein kleiner Kundendienst in der heimatlichen Werkstatt an. Ölwechsel, Kontrolle des Ventilspiels, allgemeine Durchsicht, Revision der Bremsanlage. Dies dient nicht zuletzt der Sicherheit. "Wir sind ein gutes Stück weitergekommen mit den speziellen F&F-Bremsscheiben, die wir in dieser Saison erstmals einsetzen", sagt Teamchef Matthias Schröter, "wir sind überzeugt, dass wir zusammen mit unserem Partner aus Norddeutschland auf Kurs sind. Unser Ziel
für die Speedweek ist ganz klar eine de facto verschleißfreie Kombination von Stahlbremsscheibe und Bremsbelag herauszufahren, um wertvolle Zeit in der Box zu sparen."

In der Lausitz darf das der Teamchef selber erfahren. Nach fast einem Jahr Pause greift er wieder ins aktive Renngeschäft ein. "Ganz hartes Brot, denn meine beiden Kollegen sind ausgesprochene Lausitzring-Liebhaber. Die sind da sauschnell. Aber Triumph hat das kleine Darling quasi für mich ganz alleine gebaut. Und ja, deshalb bin ich heiß als dritter Mann kräftig Gas zu geben", gibt sich der inzwischen beinahe komplett ergraute Youngtimer in seiner zehnten Langstreckensaison kampflustig.



Aber auch für den teaminternen Saisonhöhepunkt scheint die Mannschaft rund um Technikchef Thomas Rothmund gut gerüstet zu sein: die Speedweek in Oschersleben, bei dem das Team beim 24-Stunden-WM-Lauf gleich mit zwei Triumph Daytona 675 antreten möchte. Als Fahrer haben Ex-Grand Prix-Star Jürgen Fuchs, der pfeilschnelle Triumph-Techniker David Lopez und die deutschen Langstrecken-Legenden Tim Röthig und Steve Mizera zugesagt. Außerdem wird PS-LSL dem amtierenden deutschen Supersportmeister Arne Tode einen Platz freihalten, beinahe schon eine schöne Tradition. Für den sechsten und letzten Fahrerplatz des Teams sind unter anderem Rico Penzkofer, der junge Österreicher René Mähr und der letztjährige Yamaha-R6-Cup-Sieger Pascal Eckhardt im Gespräch.

Immer hart am Gas: Thomas Rothmund auf der neuen Triumph Daytona 675 der Freudenstädter PS-LSL-Rennteams.



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19. April 2007

Heiter bis wolkig, die Zweite


Únser Saisonauftakt bei den 1000-Kilometer-Hockenheim ist leidlich geglückt. Das Team sammelt gute Erfahrungswerte mit der Triumph Daytona 675 und kommt als 14. des Supersport 600-Rennens ins Ziel.

Leider fehlte letztlich das letzte I-Tüpfelchen zum Happy End. Das topgesetzte Team 1 der PS-LSL-Truppe, Rico Penzkofer und Dietmar Franzen, musste leider mit technischen Probleme das Rennen in Hockenheim in der Dauerprüfung abbrechen. Bis dorthin hatte Rico trotz des massiven Verkehrs gezeigt, was mit ganz normalen Straßenreifen so alles möglich ist: tiefe 53er-Runden sind in Hockenheim aller Ehren Wert.

Beim Juniorteam Nummer 2, das von Triumph Deutschland-Urgestein Uli Bonsels prominent unterstützt wurde, bewies Timo Eiper mächtig Rennhärte. Nach einem Sturz durch einen spektakulären Highsider in der Zufahrt zur superschnelle Parabolica, brachte Timo die nur leicht lädierte 675 zurück an die Box, wo die Technikcrew um Thomas Rothmund den Schaden schnell und routiniert in wenigen Minuten behob.

Trotz deftiger Prellungen setzte Timo die Dauerprüfung fort. Respekt vor dieser sportlichen Einstellung.

Überschattet wurde das Rennen vom tödlichen Unfall eines Buell-Piloten aus Norddeutschland, der ohne Fremdeinwirkung zu Sturz kam und an seinen schweren Verletzungen verstarb. Was uns, wie allen anderen Hobby-Rennfahrern aufs Neues zeigt, dass der Sport, den wir alle so lieben, eben kein ungefährlicher ist. Ein Punkt, den manche zu oft verdrängen.

Neben dieser sehr traurigen Erkenntnis machte das Team aber auch gute menschliche und technische Erfahrungen.

Triumph-Mann Uli Bonsels on his way to Mars...

Vielen Dank zunächst einmal an Jens und Andreas von F&F-Brakesystems, unserem Bremsen-Partner. Die beiden sind extra von Grömitz (das liegt beinahe in Dänemark!) nach Hockenheim gereist, um live bei der Premiere Ihrer neuesten Bremsscheiben-Kreation vor Ort zu sein. Die Kombination F&F plus Premier RPH-Bremsbeläge hat auf dem Bremskurs Hockenheim hervorragend und stabil funktioniert. Wirklich erste Sahne! Mehr dazu in Bälde.

Thermisch ist der Motor ebenfalls unproblematisch. Wir brauchen also keinen größere Rennkühler.

Das Öhlins-Fahrwerk arbeitete auch mit Reifen vom traditionellen 1000-Kilometer-Partner Michelin auf den Punkt tadellos. Die Vorarbeit vom G-Lab-IDM-Team rund um Dietmar Franzen zahlt sich also jetzt schon aus.

Unterm Strich hat unser Technikus Thomas Rothmund Top-Arbeit abgeliefert. Die Daytona 675 präsentierte sich 100% auf Stand für den Start zum German Endurance Cup am 10.5. in Magny-Cours. Arnim Laibles Schweißkünsten sei Dank ist auch der spezielle 22-Liter-Langstrecken-Tank schon fertig. Die Tankventile und das Radschnellwechselsystem von Walter Springmann arbeiten zuverlässig und problemlos. Bis zum Saisonauftakt bleibt also noch Zeit zum letzten Feinschliff. Die Freudenstädter Fraktion sieht dem ersten 4-Stunden-Rennen aber gelassen entgegen. „Wir treten an um die GEC-Meisterschaft in der Klasse bis 130 PS zu gewinnen“, sagt Teamchef Matthias Schröter, „deshalb rechne ich in Frankreich, wenn alles glatt läuft, schon mit einem Top-Resultat.“ Das Fahrerteam für Magny-Cours: Thomas Stoll und Thomas Rothmund.

2. April 2007

Vorfreude

Fotomontage mit freundliche Genehmigung von G-Lab, Bearbeitung: Matthias Rojko

Nun ist es also am Ostersamstag soweit: Die 1000 Kilometer von Hockenheim stehen kurz bevor. Erste Bewährungsprobe für die beiden von PS-LSL eingesetzten Triumph Daytona 675. Die Technikabteilungen in Koblenz und Freudenstadt arbeiten noch auf Hochtouren am letzten Feinschliff, doch im Grundsatz werden wir schon den Stand für den ersten Lauf des GEC in Magny-Cours haben.



Schon jetzt zahlt sich die einheitliche Fahrwerkslösung mit Öhlins-Komponenten wunderbar aus: Dietmar Franzen, Rico Penzkofer und Markus Hehl waren nämlich gemeinsam mit PS zum großen Reifentest in Südfrankreich. Nicht nur zum fröhlichen Sonnenbaden. Oder lecker Fischessen. Nein. Es wurde hart und konzentriert getestet (mehr dazu in PS 5/2007). Unter anderem die besten Rennreifen der Saison 2007. Aber eben auch verschiedene Fahrwerkseinstellungen. Davon profitiert das Langstreckenteam nun unmittelbar, ohne Zeitverzögerung.
Allererste Christenpflicht in Hockenheim ist natürlich das Ankommen. Zusätzlich möchten wir wertvolle Erfahrungen über Sprit- und Ölverbrauch und andere wissenwerte Details in Erfahrung bringen. Und einen Pokal hätte "Penz" auch ganz gerne.

Vielen Dank an die fleißigen Techniker und die vielfältige Unterstützung. Neu an Bord: Motorrad Sommer aus Österreich (www.motorrad-sommer.at), der die GEC-Version mit piekfeinen Carbon-Teilen aufgewertet hat.

Drückt uns die Daumen!

Matthias Schröter



23. März 2007

Nachswuchsteam formiert sich























(Foto: GerT/T5net.de)

Jürgen Fuchs fährt für PS-LSL bei der Speedweek. Kein Aprilscherz. Sondern besiegelt. Per Handschlag und unter Zeugen. Das Team freut sich auf den sauschnellen Youngtimer.

Der Saisonauftakt seht kurz bevor, die Nerven liegen mehr oder weniger blank. Ich denke mal, dass die Koblenzer Fraktion derzeit etwas mehr Druck hat, schließlich haben Markus Hehl, Dietmar Franzen, Rico Penzkofer, aber auch Uli Bonsels von Triumph Deutschland die letzten Wochen und Monate nur eins im Sinn gehabt: Rund um die Daytona 675 ein funktionierendes IDM-Team auf die Beine zu stellen. PS-LSL fühlt sich so ein wenig schuld daran. Darauf ist die Nordschwarzwälder Fraktion denn auch ein klein wenig stolz.

Ab 27. März stehen quasi die ersten gemeinsamen Testfahrten an. Zusammen mit der Redaktion PS testet die G-Lab-Mannschaft in Mireval. Wo das ist, wird sich jetzt fast jeder fragen. Neue Rennstrecke? Nein. Dunlop-Teststrecke in Südfrankreich. Wir testen alle Reifenneuheiten 2007, also auch reinrassige Rennreifen. Rico Penzkofer wird das dieses Jahr für die Redaktion PS übernehmen. Ich freue mich schon auf drei spannende Tage.

Am 7. April steht dann das erste echte Rennen auf dem Programm, die 1000-Kilometer-Hockenheim. Beim Frühjahrsklassiker möchten wir mit zwei Motorrädern ins Geschehen eingreifen, traditionell auf Michelin-Reifen, die uns vor zwei Jahren einen ziemlich überraschenden 2. Platz in der Klasse 4 beschert haben.

Die Techniker sind sehr, sehr gespannt, wie sich die kleinen Drillinge beim ersten echten Longrun bewähren werden. Wer nun mit Rico angreifen wird? Steht noch nicht endgültig fest.

Team 2 ist fix: Neben PS-LSL-Nachwuchsmann Timo Eipper wird Uli Bonsels von Triumph Deutschland in Hockenheim am Kabel ziehen. Er hat sich das nach einhelliger Meinung des Teams sehr redlich verdient.


Die Besetzung für das 2. Motorrad nimmt Formen an.

Die Pläne für die Speedweek konkretisieren sich . Wäre ja schlimm, wenn nicht.














Arne Tode, sehr lässig, so kennt man ihn (Foto:HONDA)

Jürgen Fuchs hat bei beim MOTORRAD des Jahres per Handschlag beim Teamchef zugesagt, Arne Tode, dieses Jahr in der europäischen Stocksport-Meisterschaft unterwegs, hat telefonisch sein "Ja" gegeben. Wir sind nun kollektiv gespannt, ob der junge Mann nach 2004 endlich wieder mal im Sattel einer PS-LSL-Endurance-Maschine Platz nehmen wird. Aber Vorfreude ist ja bekanntlich die schönste Freude. Den dritten Mann, den sollten wir mit der Besetzung sicher leicht finden. Motorrad Nummer 1 soll, wie bereits gemeldet, mit den Fahrern David Lopez, Tim Röthig und Steve Mizera an den Start gehen. Wir werden also, so alles klappen sollte, mit zwei wirklichen Top-Teams in Oschersleben an den Start gehen.

Gleichzeitig noch eine abschließende Neuigkeit. Welcome Öhlins!

Wir fahren diese Saison exklusiv Öhlins-Federelemente, die vom Öhlins-Stützpunkthändler Dietmar Franzen praktischerweise auch technisch betreut werden. Somit haben IDM- und Endurance-Team eine einheitliche Basis. Ganz wichtig für die Vorbereitung. Zusammen mit den Brigdestone BT 002 bin ich ganz fest davon überzeugt, dass für den German Endurance Cup und vor allem für den WM-Lauf in Oschersleben allerbesten Voraussetzungen geben sind. Ausreden gibt es jedenfalls keine mehr. Vielen Dank für die Unterstützung an Wim Peters von Öhlins Sweden und an Jochen Schmitz-Linkweiler fürs wirklich geschickte Strippenziehen.

Dank an alle, die das hier möglich machen. Drückt uns die Daumen.

Matthias Schröter

20. Februar 2007

ZSO-Gruppe neuer Partner



Erfreuliche Nachrichten. Herzlich Willkommen, ZSO-Triumph!
Die ZSO-Gruppe , www.zso-triumph.de, renomierter Triumph-Händler der ersten Stunde mit Standbeinen in Leverkusen (ZSO Rheinland GmbH) und dem Flagshipstore in Hofheim (ZSO Rhein-Main GmbH), ist neuer Partner von PS-LSL. Das gesamte Team freut sich auf eine gute Zusammenarbeit.

8. Februar 2007

Steve Mizera neu im Team


Gute Neuigkeiten aus Dresden: Steve Mizera, Langstrecken-WM-erprobter IDM-Supersport-Fahrer, bietet PS-LSL seine Fahrkünste an. Damit nicht genug: Der vielseitige Sachse will auch gleich noch Dresdens weltbesten Bäcker als Kohlenhydratsponsor mit ins Team bringen.


Ein Angebot, dass man schwer ausschlagen kann. Nicht nur wegen dem Schwarzbrot. Oder wegen seiner sehr guten Öffentlichkeitsarbeit (siehe BILD-Artikel). Schließlich verfügt Steve über unglaublich viel Langstrecken-Erfahrung. Oschersleben ist quasi sein Wohnzimmer. Dazu gilt er als teamfähig. Nicht ganz unwichtig für die bevorstehende Herkulesaufgabe bei der Speedweek.



Die Nennung für die 1000-Kilometer-Hockenheim ist heute rausgegangen:


PS-LSL 1: Rico Penzkofer und der Teamchef, damit das mit den Rundenzeiten wieder ins Lot kommt...


PS-LSL 2: Dietmar Franzen und Thomas Rothmund. Die beiden Chef-Techniker sollen sich mal richtig in die Babytona einleben...




31. Januar 2007

Penz startet bei den "1000 Kilometer-Hockenheim"!


Die Saisoneröffnung für PS-LSL steht vor der Tür. Anfang März möchten wir in Almeria zunächst weitere Testfahrten mit der Triumph Daytona 675 in Angriff nehmen. Dabei steht vor allem die Arbeit mit dem neuen Fahrwerk, aber auch Reifenstest auf dem Programm.


Am 7.4. möchten wir dann bei den "1000 Kilometer von Hockenheim" den letzten Winterrost loswerden und die beiden englischen Drillinge der Öffentlichkeit präsentieren. Rico Penzkofer hat gestern seine Teilnahme angekündigit. "Klar doch, lustige Sache, da bin ich mit von der Partie", sagte das sächsische Rennfahrallroundtalent spontan zu. Als weitere Fahrer stehen unter anderem Dietmar Franzen (Sport-Evolution, Koblenz), Thomas Rothmund (Motorrad Beck) und meine Wenigkeit zur Verfügung. Wir wollen in Hockenheim nicht nur wertvolle Testkilometer drehen, sondern beim Hobbyracing-Kultevent natürlich auch für reichlich Aufmerksamkeit sorgen. Hoffentlich nur im positiven Sinne. Denn zusammen mit Penz muss das Ziel natürlich Klassensieg lauten.


Drückt uns schon mal die Daumen!


It's only Rock`n`Roll...


Der Teamchef

Matthias

17. Januar 2007

Termine 2007 PS-LSL

Die Termine für unsere Rennsaison 2007 sind stehen nun fest:

4. bis 8.3.: Almeria, Reifentest

7.4.: 1000-Kilometer-Hockenheim

11.05. bis 13.05.: Magny-Cours GP-Track, GEC, 4 Stunden
25.05. bis 28.05.: Eurospeedway Lausitzring, GEC, 8 Stunden
15.06. bis 17.06.: Pannonia-Ring, GEC, 4 Stunden
06.07. bis 08.07.: Brünn, GEC, 4 Stunden
27.07. bis 29.07.: Oschersleben, GEC, 4 Stunden

09.08. bis 12.08.: Oschersleben, 24 Stunden (Speedweek WM-Lauf)

14.09. bis 16.09.: Most, GEC, 8 Stunden
05.10. bis 07.10.: Brünn, GEC, 4 Stunden

www.german-endurance-cup.de; Bike Promotion
Alle Angaben ohne Gewähr!

13. Januar 2007

Jetzt is sie weg!


Auch die zweite wundervolle PS-LSL- Yamaha YZF-R1 RN012, ist weg! Am Samstag wurde die Schönheit ins wundervolle Vogtland verkauft.

Wir wünschen dem neuen Eigentümer viel, viel Spaß und noch mehr sturzfreie Rennstreckenkilometer!






















Außerdem im Angebot: 2 Satz breite Endurance-Gabelbrücken für die Yamaha YZF-R1 RN012. Radwechsel vorne ohne Bremssatteldemontage möglich. Erprobt bei der Speedweek 2005 und 2006. Inklusive 2 Satz Distanzen für das Vorderrad. Massarbeit vom Fachmann. Für ambitionierte Endurance-Teams ein Muss. VB je Satz: 1500 Euro.
















8. Januar 2007

Feuer frei!

Foto: Markus Jahn


Was für ein vielversprechender Saisonauftakt 2007: Dietmar Franzen und seine Sport Evolution-Crew waren über die Weihnachtsfeiertage und den Jahreswechsel 2006/2007 sehr, sehr fleißig. Zunächst gab es bei einem Renntraining von Doc Scholl in Calafat (Nordspanien) das langerwartete Rollout unserer Triumph Daytona 675. Wirklich verheißungsvoll. Dietmar, unsere rheinische Frohnatur, brachte es ohne Weiteres auf wirklich beeindruckende 32er-Rundenzeiten. Der kleine Drilling fordert vom leistungsverrückten Koblenzer Tuner und Racer zwar eine radikale Umstellung des persönlichen Fahrstils (der sehr, sehr speziell ist...), ermöglicht ihm aber dennoch ad hoc schnelle Rundenzeiten. Mit einem richtig schnellen IDM-Profi besetzt hätte die "Babytona" sicher die 30er-Marke ganz sicher gefallen, da sind wir uns einig.

Was auf dem nordspanischen Rübenacker in Calafat toll funktioniert, muss aber auf einer modernen Rennstrecke deshalb noch lange keine Rekorde brechen. Deshalb ging Dietmar auf Nummer Sicher, sattelte seinen treuen VW T5 nebst repräsentativen Anhänger und machten sich nach zum Jahreswechsel auf die Weiterfahrt nach Almeria, Südspanien. Ein weiter Weg. Aber der sollte sich lohnen.

Dort hatte die "Babytona" ein Rendezvous der ganz besonderen Art. Rico Penzkofer, rennfahrendes sächsisches Allroudtalent, wollte unbedingt einige Runden mit der Triumph drehen. Dieser Wunsch war Dietmar Befehl.

Es war Liebe auf den ersten Blick. Penz brannte schon in der zweiten Runde eine beachtliche Zeit in den Asphalt. Fast scheint es, Triumph habe die 675 extra für den Herrn Penz gebaut.
Schließlich konnte er sich auf eine sagenhafte 41er-Zeit einschießen. Zum Vergleich: Die Herren Meklau und Neukirchner lagen wenige Tage vorher mit ihren Superbikes bei 39er-Runden. Respekt! Penz plus Dietmar mal 675 = IDM-Supersport? Wir werden sehen.
Die Rundenzeiten schreien förmlich danach. Nur noch Mal zur Erinnerung: Die Daytona 675 samt Team befinden sich erst am Beginn des kompletten Projekts. Dietmar hatte beim Fahrwerk beispielsweise nur die Gabel leicht modifiziert, das Federbein hingegen blieb serienmäßig.

Weiterhin erfreulich: Das von Sport Evolution in einem ersten Tuningschritt auf satte 140 Kurbelwellen-PS gebrachte Triebwerk absolvierte deutlich über 1000 Rennstreckenkilometer ohne jegliche Probleme.

In den nächsten Wochen steht also viel Arbeit ins Haus. Dietmar wird den Dreizylinder auf das Genaueste inspizieren, um Fehlerquellen auszumerzen und mögliche Verbesserungsmöglichkeiten auszulosten. Triumph wird ein zweites Motorrad liefern, damit die Langstreckenspezialisten rund um Thomas Rothmund das Fahrwerk im Schwarzwald fürs Schnellwechseln der Räder modifizieren können. Außerdem müssen nun die Tanks auf 22 Liter Volumen vergrößert werden.

Dann wird ein weiteres Motorrad wieder den weiten Weg nach Brünn antreten, damit Ivo Cesar von Sebimoto noch etwas Feintuning am Verkleidungsunterteil betreiben kann, was durch den dicken Arrows-Krümmer notwendig wurde. Auf diesem Wege nochmals herzlichen Dank nach Tschechien! Sebimoto hat im November 2006 ruckzuck eine sehr passgenau Verkleidung für die Daytona aus dem Ärmel gezaubert.

Als nächster Test steht wieder Calafat auf dem Plan. Über die Faschingswoche möchte wir dort unter anderem Reifen testen.

Erster Renneinsatz, soweit bis dahin alles gut geklappt hat:

8.4.2007: 1000-Kilometer-Hockenheim

Im German Endurance Cup werden wir wieder als PS-LSL ins Geschehen eingreifen. Dieses Jahr dann in der Klasse 2 (bis 130 PS). Extra dafür wird Dietmar die Leistung noch etwas zurücknehmen. Wir freuen uns auf eine tolle Saison 2007!






Foto: Markus Jahn